„Spiegel“ bringt Diskussion erneut ins Rollen
Mit dem Titel „Die Akte Luke Mockridge“ erschien am 24. September ein Artikel des Spiegels, der ein düsteres Bild von dem Komiker zeichnete. Laut Aussagen der Autorinnen habe man den 32-Jährigen nach einem Statement gefragt, doch es wurde abgelehnt. Schon im Vorfeld habe sein Anwalt ein Schreiben geschickt, dass man in der Angelegenheit nicht berichten dürfe, schon gar nicht „zulasten“ seines Mandanten. Weiter schreibt der Spiegel, dass Mockridge selbst in Gesprächen mit „Branchenkollegen“ auch eigene Fehler zugab. „Aber, soll er gesagt haben, sollte es jemals heißen, er habe sie vergewaltigt – dann stimme das nicht“, schreiben die Autorinnen. Inwiefern Mockridge seiner Ex-Freundin Anioli solche Aussagen aufgrund der toxischen Beziehung einfach zutraute, ohne dass wirklich etwas passiert war, oder ob er sich damit im Vorfeld absichern wollte, ist nicht bekannt.
Besonders schwer wiegt jedoch ein vermeintlicher Chat-Verlauf zwischen Mockridge und seiner Freundin Anioli am Tag nach der vermeintlich versuchten Vergewaltigung, den der Spiegel ausfindig gemacht haben will. Er lautet:
Anioli: „Ich hab richtig Auatsch am Rücken“
Mockridge: „Damit könnte ich zu tun haben.“
Anioli: „Du bist ziemlich durchgedreht gestern.“
Mockridge: „Ja, ich hatte zu viel Energie und zu viel Stress im Kopf das sucht sich dann seinen Weg.“
Anioli: „Du musst nächstes Mal bitte mehr aufpassen oder wenn ich nein oder Honig schreie auch aufhören.“
Mockridge: „Du warst so aus.“
